, Werner Komenda, Günther Wallburg

ANKÜNDIGUNG: Wochenendausflug Haigerloch, Sigmaringen, Meßkirch, Tübingen 17.-19.07.26

Reisebeschreibung und Anmeldeformular können im Menü unter “Downloads“ heruntergeladen werden.

WOCHENENDAUSFLUG
Haigerloch, Sigmaringen, Meßkirch,Tübingen

17. - 19. Juli 2026

Wir bleiben diesmal im Ländle. Unsere dreitägige Busreise führt in den Zollernalbkreis, der Schwäbische Alb entlang und in den Naturpark Obere Donau. Wir werden zuerst nach Haigerloch fahren, den ersten Atomreaktor sehen und die Altstadt Sigmaringen mit dem vom Fürstentum Hohenzollern erbauten Residenzschloss besichtigen. Weitere Höhepunkte werden Meßkirch und eine Sonderführung im Freilichtmuseum Campus Galli, der Besuch des Hölderlinmuseums sowie die abschließende Stocherkahnfahrt auf dem Neckar in Tübingen sein.

Vorläufiges Programm
(Änderungen vorbehalten)


1. Tag: Freitag, 17.07.2026 

Unser Bus, diesmal vom Reiseunternehmen Maier in Neubulach gestellt, startet um 08.00 Uhr in Bad Liebenzell am Bahnhof. Zustiegsmöglichkeiten gibt es wie gewohnt in Unterhaugstett und Möttlingen.

Haigerloch, die Perle im Eyachtal zwischen dem Schwarzwald und der Schwäbischen Alb gelegen, ist durch sein über 800 Jahre altes Schloss und der um 1600 erbauten barocken Schlosskirche weit über die Grenzen hinweg bekannt. 

Unterhalb des Schlosses liegt der weniger bekannte, aber umso bedeutsamere Atomkeller mit dem Atomkeller-Museum, einem Museum zur Nukleartechnik. Während der Endphase des Zweiten Weltkrieges war dort der Forschungsreaktor Haigerloch, der erste Atomreaktor der Welt, untergebracht. Er diente einer Forschungsgruppe des Kaiser- Wilhelm- Instituts in Berlin als Laboratorium. Bei einer einstündigen Führung in zwei Gruppen (10 und 11 Uhr) erfahren wir mehr über diese historische Stätte.

Weiter geht es nach Albstadt-Lauffen in die Traufganghütte Brunnental, wo wir zwischen 13 und 15 Uhr ein Mittagessen einnehmen und eine Pause einlegen können. 

Gestärkt fahren wir weiter ins nahegelegene Sigmaringen. Die kleine, ehemalige Residenzstadt liegt im Naturpark Obere Donau am Rande der Schwäbischen Alb, wo sich die Donau ihren Lauf eindrucksvoll durch mächtige Felsen und Wälder über die Jahrhunderte hinweg gegraben hat. Am Fuße des Schlosses liegt die malerische Altstadt. In den schmalen Gassen lässt es sich wunderbar flanieren, einkaufen und genießen. Unser herrliches Hotel, das Karls Hotel,  wurde erst 2021 eröffnet, hat Spa- und Fitnessbereich und liegt direkt an der Donau mit einem atemberaubendem Blick auf das Hohenzollernschloss Sigmaringen. In nur fünf Gehminuten ist man in der Altstadt.

Über die 1000- jährige Geschichte Sigmaringens werden wir bei einer kleinen Stadtführung viel Interessantes erfahren, bevor wir dann am Abend gemeinsam im Bootshaus Restaurant unser Abendessen einnehmen. 

2. Tag: Samstag, 18.07.2026 

Der heutige Tag ist einem internationalen und hoch angesehenen Projekt gewidmet, das in seiner Art wohl einzigartig ist. Es basiert auf dem sog. St. Gallener Klosterplan, dem ältesten überlieferten Pergament Papier Mitteleuropas. Wir sehen dort, wie der Alltag auf einer Klosterbaustelle im Mittelalter ausgesehen haben könnte. Sein Name:“Campus Galli“. 

Dieser Klosterplan wurde 830 n. Chr. auf der Insel Reichenau von zwei Mönchen gezeichnet. Ursprünglich für das Kloster in St. Gallen geschaffen, liegt er bis heute in der dortigen Stiftsbibliothek. Mit seinen 52 detailliert dargestellten Gebäuden gibt der Klosterplan einen faszinierenden Einblick in das Leben und die Architektur eines idealtypischen Benediktinerklosters. 

Auf der Mittelalterbaustelle "Campus Galli », wird seit 2013 das Kloster nach dem damaligen Klosterplan und mit Hilfsmitteln des 9.Jahrhunderts unter wissenschaftlicher Begleitung gebaut. Es entsteht so eine mittelalterliche Siedlung entsprechend dem "St.Galler Klosterplan", der ältesten Architekturzeichnung des Abendlandes. 

Hier werden Baumstämme noch mit Beilen zu Balken verarbeitet und mit Ochsen zur Baustelle transportiert. Der Schmied stellt Werkzeug her, und der Töpfer und die Weberinnen und Näherinnen produzieren Dinge des täglichen Bedarfs. Auf dem Acker und im Gemüsegarten wird in mühsamer Handarbeit all das angebaut, was die Menschen im frühen Mittelalter verzehrten. 

Wir bekommen eine Sonderführung geboten, in welcher uns der Klosterplan und interessante Details zu Baukunst und den verschiedenen mittelalterlichen Handwerken erklärt sowie die faszinierende Klostergeschichte greifbar vermittelt werden.

Das Gelände ist grundsätzlich barrierefrei zugänglich, allerdings bestehen die Wege aus geschotterten Waldpfaden, die je nach Wetterlage unterschiedlich gut begeh- und befahrbar sind. Für zusätzlichen Komfort kann man gegen eine Gebühr ein E-Mobil reservieren. Eine tolle Einrichtung,  um damit über das weitläufige Gelände zu fahren. 

Es wird empfohlen, das E-Mobil rechtzeitig vor dem Besuch zu buchen. 

Die Gastronomie am Marktplatz hält eine feine Auswahl an Speisen, darunter köstlichen Linseneintopf und schwäbische “Dennetle“, bereit. 

Nach einer gemeinsamen Führung wird uns genügend Zeit bleiben, dort etwas zu essen, an einem schattigen Platz zu verweilen oder auch nochmals selbst über das Areal zu gehen. 

Nachmittags fahren wir nach Sigmaringen zurück. Bis zum Abendessen, welches wir im historischen Marstall des Fürstenhauses Hohenzollern, ehemals Restaurant Brauwerk Zollernhof, einnehmen werden, besteht die Möglichkeit, nochmals in die Altstadt zu gehen oder sich im Hotel auszuruhen und die Annehmlichkeiten eines Vier- Sterne-Hotels zu genießen.

3. Tag: Sonntag, 19.07.2026

Heute besichtigen wir das Hohenzollernschloss bei einer Führung. Ein Residenzschloss mit ganz besonderem Flair. 

Ein Rundgang durch die original erhaltenen Salons, prunkvolle Repräsentationsräume sowie einer imposanten Ritter- und Waffenhalle werden uns beeindrucken. Einzigartig auch die Geschichten und Anekdoten, die man uns erzählen wird.

Auf unserer Rückfahrt kommen wir in Tübingen vorbei. Dort haben wir Gelegenheit, um den Marktplatz herum eine Kleinigkeit zu Essen oder auch nur einen Kaffee zu trinken.

Die Hälfte seines Lebens hat der Dichter Friedrich Hölderlin (1770-1843) im Tübinger Turm verbracht, der heute seinen Namen trägt. Die darin gezeigte Ausstellung widmet sich Hölderlins letzten 36 Lebensjahren im Turm, der Schönheit seiner Turmgedichte und der Fürsorge, die er hier durch die Familie Zimmer empfing. Eine Ausstellung, die sich lohnt. Zum Abschluss unseres Wochenendausflugs gibt es dann noch eine Stocherkahnfahrt. 

Keine Angst, die Kähne sind groß genug, gemütlich und absolut sicher. Wir fahren also ganz entspannt. 

Direkt unterhalb dem Hölderlinturm erwartet uns am späteren Nachmittag unser persönlicher Stocherer. In Venedig wäre es der Gondolière. Wir können die Fahrt in aller Ruhe genießen, während uns der Kapitän interessante Infos und Geschichten rund um Tübingen und den Neckar erzählen wird. 

Gegen 18 Uhr ist dann die Heimfahrt nach Bad Liebenzell geplant.

Das Programm und Anmeldeformular können im Menü unter der Rubrik "Downloads“ heruntergeladen werden.